Evangelische Kirche Stuttgart-Feuerbach
 
 
   
 >  Startseite  > Kirchen >  Föhrichkirche


Jorinde und Joringel ...


Geschrieben von Pfarrer Günther Hauser

08.12.2005 Fünfunddreißig meist ehrenamtlich Mitarbeitende aus dem Bereich der Föhrichkirche machten sich am Abend des 8. Dezember miteinander auf den Weg und stiegen in die Straßenbahn.


Ziel der Reise war Heslach. Dort besuchten die Teilnehmer des Ausflugs eine Aufführung im Theater am Faden in der Hasenstraße 32.

Die erstaunten Gäste wurden in einem 200 Jahre alten Haus erwartet, in dem es allerlei Kurioses, Verwunderliches oder einfach nur schön-kitschiges zu bewundern gab. Zwischen der Dekoration aus historischen Marionetten gab es zu Beginn auch die Möglichkeit, sich selbst in den unterschiedlichsten phantasievollen Kostümen auszuprobieren - was von vielen Teilnehmerinnen auch ausgiebig angenommen wurde.

Danach ging es ins Theater, ein ebenfalls schrullig ausgestatteter Anbau in dem kein Stuhl dem anderen glich. Die Ausstattung war aber egal, denn der Kasper und sein Pferd, die diesmal den Part des Theaterdirektors übernahmen, führten spannend und witzig durch die Geschichte von Jorinde und Joringel:

Eine böse Hexe hat in ihrem verwunschenen Schloss schon 7000 junge Frauen in Vögel verwandelt und in Käfige eingesperrt. Dann lässt die böse Hexe Joringel erstarren, verwandelt anschließend Jorinde ebenfalls in einen Vogel und sperrt sie ein. Kasper hilft dem wiedererwachten Joringel, der in einem dramatischen Kampf den dreiköpfigen Blechdrachen besiegt, der die Zauberblume bewacht. Die Zauberblume hilft Joringel, seine Jorinde und all die anderen Vögel wieder zurückzuverwandeln und die böse Hexe zu entmachten.

Viel Beifall am Ende - und nachdenkliche Gespräche, in denen Erinnerungen an die eigene Kindheit wach wurden. Danach gab es umgeben von historischen Marionetten eine russische und eine chinesische Suppe, die beide guten Zuspruch fanden, so dass nochmals nachgekocht werden musste. "Das sind russische Maultaschen", befanden die schwäbischen Hausfrauen angesichts der Fleisch-Nudelteigkreationen in der russischen Suppe. Anderswo wird auch gut gekocht!

Dank Straßenbahn wurde die Heimreise dann noch einmal  zu einer kurzweiligen und geselligen Fahrt und am Ende waren sich alle einig, einen zauberhaften und schönen Abend als Dankeschön der Gemeinde für die ehrenamtliche und engagierte Mitarbeit erlebt zu haben.



















































 © 2005 Evangelische Kirchengemeinde Feuerbach. Impressum und Rechtliche Hinweise. Sitemap.